Berufskraftfahrer
Module
Hier findest du alle wichtigen Infos zu den verschiedenen Modulen für Berufskraftfahrer – von der Grundqualifikation bis hin zu den regelmäßigen Weiterbildungen, die dich für deinen Job bestens rüsten.
Modulübersicht
Ladungssicherung und Sicherheit der Fahrgäste
Ladungssicherung und Sicherheit der Fahrgäste
Ladungssicherung (LKW), Sicherheit der Fahrgäste (KOM)
Kenntnisbereich 1 – Güterkraftverkehr: Ladungssicherung (Modul 1.4)
Ziel dieses Moduls ist es, die Fähigkeit zu vermitteln, die Sicherheit der Ladung jederzeit zu gewährleisten. Dabei steht im Mittelpunkt, die geltenden Sicherheitsvorschriften korrekt anzuwenden und das Fahrzeug sachgerecht zu nutzen. Insbesondere geht es darum, ein sicheres, verantwortungsvolles Verhalten im Umgang mit verschiedenen Ladegütern zu fördern und Transportschäden sowie Gefährdungen im Straßenverkehr wirksam zu vermeiden. Dazu gehören:
- Rechtliche Grundlagen
- Bußgeldkatalog
- Physikalische Grundlagen
- Arten der Ladungssicherung
- Berechnungen
- Fahrzeugaufbauten
- Lastverteilungsplan
- Hilfsmittel zur Ladungssicherung
- Sammelgut
- Praxisbeispiele
- Arbeitssicherung und Umschlag
Personenverkehr – Sicherheit der Fahrgäste (Modul 1.5) & Ladungssicherung im Personenverkehr (Modul 1.6)
Ziel dieser Module ist es, die Fähigkeit zu entwickeln, die Sicherheit und den Komfort der Fahrgäste jederzeit zu gewährleisten. Ebenso wird vermittelt, wie die Sicherheit der mitgeführten Ladung im Personenverkehr sichergestellt werden kann – sei es Gepäck, Rollstühle oder andere Gegenstände. Im Fokus steht dabei ein verantwortungsbewusstes Handeln, das den gesetzlichen Vorgaben entspricht und zur Vermeidung von Gefahren beiträgt. Dazu gehören:
- Richtige Einschätzung der Längs- und Seitwärtsbewegungen
- Beachten der Überhänge
- Positionierung auf der Fahrbahn
- Aktive und Passive Sicherheit
- Betriebs- und Verkehrssicherheit, angemessene Prioritätensetzung
- Fahrweise und Verhalten
- Pflichten des Fahrzeugführers
- Besonderheiten best. Fahrgastgruppen (Behinderte, Kinder)
- Umgang mit Fahrgästen
- Einfluss der Fahrgeschwindigkeit, allg. physikalische Grundlagen
- Rücksichtsvolles Verkehrsverhalten
- Sanftes Abbremsen
- Vorbeugende Maßnahmen
Kinematische Kette, Energie und Umwelt, Bremsanlage
Kenntnisbereich 1 – Kinematische Kette: 1.1
Ziel ist es, die Eigenschaften der kinematischen Kette zu vermitteln, damit diese optimal genutzt werden können.
- Dieselmotor, Einspritzung, Abgasanlage
- Alternative Antriebe
- Drehmomentkurven, Leistungskurven, spezifische Verbrauchskurven
- Emissionen, Immissionen
- herkömmliche und neue Antriebskonzepte
- Reibekupplung und Automatik
- Getriebearten, optimaler Drehzahlbereich beim Schalten
- Gelenkwelle und Differential
- Fahrwerk und Federungen
- Lenkung
- Räder und Reifen
Energie und Umwelt 1.3
Ziel ist es die Entwicklung der Fähigkeit, den Kraftstoffverbrauch durch vorausschauendes und effizientes Fahren zu optimieren – im Sinne von Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz.
- Wirtschaftliches Fahren
- Optimierung des Kraftstoffverbrauchs
- Nutzfahrzeuge und Umweltschutz
- Streckenplanung
Bremsanlage 1.2
Ziel ist es, die technischen Merkmale und die Funktionsweise der sicherheitsrelevanten Bremsanlage umfassend zu verstehen. Dadurch lernen Sie, das Fahrzeug sicher zu beherrschen, den Verschleiß der Bremskomponenten möglichst gering zu halten und Fehlfunktionen frühzeitig zu erkennen und vorzubeugen. Besonders im Fokus stehen dabei folgende Aspekte:
- Reaktionsweg-Bremsweg-Anhalteweg
- Arten der Bremsanlagen
- Druckluftbeschaffungsanlage
- Besonderheiten der Zweikreisbremsanlage
- Feststellbremse und Lösemöglichkeiten
- Dauerbremsen i.V. mit der Betriebsbremse
- Bremsanlagen bei Lastzügen und Gelenkomnibussen und deren Grenzen
- Elektronische Bremsunterstützung
- Kontrollen, Wartung und Pflege
Sozialvorschriften, Gesetzliche Grundregelungen
Sozialvorschriften sowie gesetzliche Grundlagen Güter- und Personenverkehr
Kenntnisbereich 2 – Allgemein: Sozialvorschriften 2.1
Ziel ist es, die sozialrechtlichen Rahmenbedingungen zu kennen. Dazu gehören:
- Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz, Rechte und Pflichten der Fahrer(innen) von
- Kraftfahrzeugen im Bereich der Grundqualifikation und der Weiterbildung
- Lenkzeiten
- Ruhezeiten
- Ausnahmen
- Fahrtschreiber
- Analoge Tachographen, Schaublätter
- Digitaler Tachograph
- Bußgeld- und Strafvorschriften
Vorschriften Güterkraftverkehr: 2.2
Ziel ist es, in Kenntnis der Vorschriften für den Güterverkehr zu sein. Dazu gehören das Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG), das Handelsgesetzbuch (HGB) sowie die Vertragsbedingungen für den Güterverkehrsunternehmer (VBGL). Des Weiteren gehören dazu:
- Allgemeine Deutsche Spediteursbedingungen (ADSp)
- Verkehr innerhalb und mit der Gemeinschaft (VO EWG 881/92)
- Abkommen EG - Schweiz
- Verordnungen über den grenzüberschreitenden Güterkraftverkehr (GüKGrKabotageV)
- Internationale Vereinbarung über Beförderungsverträgäe (CMR)
- "TIR"-Übereinkommen
- Abfalltransport und Abfallverbringungsgesetz (VO EG 1013/2006)
- Gewerblicher Tiertransport (VO EG 1/2005 und TierSChTrV)
- Zollrecht, ATLAS-Ausfuhr
- LKW und die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO)
Vorschriften Personenverkehr: 2.3
Ziel ist es, in Kenntnis der Vorschriften für den Personenverkehr zu sein. Dazu gehören:
- Personenbeförderungsgesetz (PBefG) - nationales Recht
- EWG/EG-Regelungen
- Interbus-Übereinkommen - internationales Recht
- Abkommen Schweiz/EG
- Europäischer Wirtschaftstraum - EWR-Abkommen
- EG-Bus-Durchführungsverordnung (EGBusDV)
- Betrieb von Kraftfahrunternehmen (BOKraft)
- Allgemeine Beförderungsbedingungen (BefBedV)
- KOM und die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO)
- Besondere Formen der Personenbeförderung
Sicherheitstechnik und Fahrsicherheit, Arbeitsunfälle, Notfälle, Unfälle und Kriminalität
Unternehmensbild und Marktordnung
Kenntnisbereich 3 – Pannen, (Arbeits-) Unfälle, Notfälle und Kriminalität: 3.1, 3.2, 3.5
Ziel ist, die Bewusstseinsbildung für Risiken des Straßenverkehr und Arbeitsunfälle. Dazu gehören:
- Kriminalität und Schleusung illegaler Einwanderer
- Ladungsdiebstahl
- Gewalttaten im Personen- und Güterverkehr
- Bewusstseinsbildung für Risiken des Straßenverkehrs und Arbeitsunfälle, Verkehrsunfallstatistiken
- Grundprinzipien für die Erstellung der einvernehmlichen Unfallmeldung
- Arbeite- und Wegeunfälle
- Maßnahmen am Unfallort, Erste Hilfe
- Verhalten bei Unfällen und Notfällen, Einschätzen der Lage
- Absichern der Unfallstelle, Evakuierungen
- Verhalten bei einem Brand, Verwendung von Feuerlöschern
- Typologie der Arbeitsunfälle in der Verkehrsbranche
- menschliche, materielle und finanzielle Auswirkungen
Unternehmensbild und Marktordnung: 3.6, 3.7, 3.8
Ziel ist es, die Fähigkeit zu einem Verhalten zu erlangen, das zu einem positiven Bild des Unternehmens in der Öffentlichkeit beiträgt. Dazu gehören:
- Erscheinungsbild und Auftreten
- Verhalten des Fahrers und Ansehen des Unternehmens
- Bedeutung der Qualität der Leistung des (der) Fahrers(in)
- Konsequenzen auf Kundenebene
- Negatives Unternehmensimage
- Organisation von Verkehrsunternehmen
- Unterschiedliche Rollen des Fahrers, unterschiedliche Gesprächspartner
- Wartung des Fahrzeugs
- Wettbewerbsrahmen in Deutschland und Europa
- Weiterentwicklung der Branche
- Kommerzielle und finanzielle Konsequenzen eines Rechtsstreits
Schaltstelle Fahrer, Dienstleister und Profi
Gesundheit und Fitness
Kenntnisbereich 3 – Gesundheit und Fitness: 3.4
Ziel ist die Sensibilisierung für die Bedeutung einer guten körperlichen und geistigen Verfassung. Dazu gehören:
- Früherkennungs- und Vorsorge
- Gesundheitsschäden vorbeugen
- Ergonomie - gesundheitsgerechte Bewegungen und Haltungen
- Sitzeinstellung, Lenkradhaltung
- Sorgfaltspflichten beim Ein- und Aussteigen
- Physische Kondition und individueller Schutz
- Sportliche Betätigung
- Gute körperliche und geistige Verfassung
- Grundsätze einer gesunden und ausgewogenen Ernährung
- Auswirkungen von Alkohol, Medikamenten, Drogen und anderen Stoffen
- Müdigkeit, Ursache, Symptome und Auswirkungen
- Drei Phasen der Stressreaktion
- Belastungsfaktoren
- Bewältigungsstrategien
Schaltstelle Fahrer, Dienstleister und Profi: 3.3
Ziel ist die Fähigkeit, Gesundheitsschäden vorzubeugen. Dazu gehören:
- Grundsätze der Ergonomie
- gesundheitsbedenkliche Bewegungen und Haltungen
- physische Konditionen
- Übungen für den Umgang mit Lasten
- Belastungen und Beanspruchungen
- Die Wirbelsäule und "ihre" Bandscheiben
- Individueller Schutz
- Aktivitäten und Ruhezeiten
